Vortrag: Der "Bildersturm" der Reformierten in Lehe und im Amt Bederkesa

Im Zusammenhang mit der Reformation im 16. Jahrhundert trat die Frage auf, wie mit Bildern, Gemälden und Skulpturen im Kirchenraum umzugehen ist. Es kam zu sogenannten Bilderstürmen, durch die Bilder aus einem Großteil der protestantisch gewordenen Kirchen entfernt wurden. Danach setzte sich in den lutherischen Kirchen, auch in denen der Unterweser-Region, allmählich eine zögerliche Akzeptanz von Bildern im Kirchenraum durch. Die Reformierten Kirchen in dieser Region hielten dagegen konsequent am Bilderverbot fest. Johannes Göhler wird den Umgang der Reformierten Kirchen in Lehe und im Amt Bederkesa mit dem Thema Bilderverbot in einem Vortrag darstellen. Der Vortrag findet am Donnerstag, den 19. Oktober, um 18 Uhr in der Dionysiuskirche Lehe (Lange Straße/Eisenbahnstraße) in Bremerhaven statt.

Johannes Göhler, Pastor im Ruhestand, ist Vorsitzender der "Männer vom Morgenstern", einer heimatkundlichen Vereinigung mit Sitz in Bremerhaven. Als Pastor war er v.a. in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Ringstedt (Stadt Geestland) tätig.

Alle Vorträge, die im Rahmen des Reformationsjubiläums in Bremerhaven stattfinden, münden in ein Wort zur Gegenwart. Das Wort zur Gegenwart wird diesmal gesprochen von Johann de Buhr, Pastor an der Dionysiuskirche in Bremerhaven-Lehe. Durch das Wort zur Gegenwart soll deutlich werden, wie die Auswirkungen der Reformation für uns heute spürbar sind und wie von Themen der Reformation Impulse für die Gegenwart ausgehen können.

Der Vortrag wird vom Ev.-luth. Kirchenkreis Bremerhaven, dem Stadtarchiv Bremerhaven und den "Männern vom Morgenstern" gemeinsam veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

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