Szenische Oper in der Christuskirche

 

Erstmals wird in der Christuskirche eine Oper szenisch aufwendig ausgestaltet. Dank Regisseur Wolfgang Bachmann aus Rotenburg wird ein Gesamtkunstwerk entstehen, angeführt von den drei Hauptfiguren des Abends: der verlorenen Eurydike, dem sie liebenden Orpheus und Amor, dem Liebesgott. Hinzu kommt eine aufwendige Lichtinszenierung und ein plakativer Bühnenaufbau, der dem Zuschauer eine Art Theateratmosphäre in der Kirche vermitteln soll. Auch der Bremerhavener Kammerchor wird während der gut 2 Stunden Musik die ganze Zeit in die Szenen auf der Bühne mit eingebunden sein und natürlich auswendig singen. Unterstützt werden alle Sänger durch das hervorragende Main-Barockorchester Frankfurt, das in Bremerhaven schon mehrfach zu Gast war. Karten an der Abendkasse.

Die Ankündigung der Oper in "buten un binnen" ist hier zu sehen.
 

Sonntag, den 25. September, 18.00 Uhr

Christuskirche Bremerhaven, Schillerstraße 1

WILLIBALD GLUCK: SZENISCHE BAROCKOPER „ORPHEUS UND EURIDIKE“

Eurydike: Tanya Aspelmeier

Orpheus: Kaspar Kröner

Amor: Margaret Hunter

Main-Barockorchester Frankfurt

Bremerhavener Kammerchor

Musikalische Leitung: Eva Schad

Regie: Wolfgang Bachmann

Eintritt: € 24,– (22,–), 20,– (18,–), 10,– (8,–), 5,– (sichtbeh.)

Vorverkauf:

Buchhandlung Hübener (An der Mühle 34, Tel. 0471-321 45)

Ticket-Shop der NZ (Obere Bürger 48)

Tourist-Infos Hafeninsel und Schaufenster Fischereihafen

Und Karten an der Abendkasse

 

Inhalt: Orpheus und Eurydike“ ist eine Oper von Willibald Gluck in drei Akten, die die Geschichte des Sängers Orpheus erzählt nach dem Libretto von Ranieri de’ Calzabigi.

Orpheus beweint am Grab den Verlust von Eurydike. Als er die Götter um Gnade bittet, erscheint Amor mit der Nachricht, dass Zeus dem Sänger den Abstieg zum Hades erlaube: Wenn es ihm gelingt, die Furien dort mit seinem Gesang zu rühren, darf er Eurydike wieder zu den Lebenden zurückführen, unter der Bedingung, dass er sich beim Rückweg nicht zu ihr umsieht. Orpheus dankt und macht sich auf den Weg.

Dem Sänger gelingt es erst durch hartnäckiges Singen, die Wächter des Hades  zu besänftigen. Orpheus betritt das Elysium und seine Gattin, von den Klängen seiner Leier angelockt, erscheint. Er schließt seine Augen, nimmt sie an der Hand und läuft hinaus, ohne sich umzusehen.

Als sie bereits fast ans Tageslicht treten, klagt Eurydike, dass ihr Mann sie nicht ansehe, also nicht mehr liebe und sie lieber in die Unterwelt zurückkehren wolle. Der gerührte Orpheus kommt nicht umhin, sich umzudrehen, und in diesem Moment bricht sie zusammen. Erneut beklagt er sein Leid mit dem bekanntesten Stück der Oper, dem  Klagelied „Ach, ich habe sie verloren“ und will sich erstechen; den gezückten Dolch entreißt ihm aber Amor, der Eurydike wiedererwachen und die Oper glücklich enden lässt.

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