Reformationsjubiläum: So war das Leben in Bremerhaven im 15. und 16. Jahrhundert

Wie lebten die Menschen in Lehe, Geestendorf, Wulsdorf und Weddewarden zur Zeit der Reformation? Auch wenn es die Stadt Bremerhaven damals noch nicht gab, existierten Siedlungen und Gemeinden an einigen Orten im späteren Stadtgebiet. Ein Vortrag zum Thema findet am Donnerstag, den 16. Februar, um 18 Uhr in der Evangelisch-reformierten Gemeinde (Bremerhaven, Lange Straße 125) statt. Der Vortrag wird gehalten von Dr. Julia Kahleyß, Leiterin des Stadtarchivs Bremerhaven, und ist Teil der Bremerhavener Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum.

In ihrem Vortrag wird Kahleyß auf die politische, soziale und wirtschaftliche Situation der Gemeinden in der Zeit eingehen. Die Gemeinden standen im Schnittpunkt unterschiedlicher Machtsphären, zu denen die Grafen von Oldenburg, der Bremer Erzbischof und die Stadt Bremen gehörten. Der Vortrag basiert auf den neuesten Erkenntnissen der lokalen Forschung.

Alle Vorträge zum Reformationsjubiläum, die in Zusammenarbeit von Stadtarchiv und Kirchenkreis Bremerhaven stattfinden, werden ergänzt durch ein Wort zur Gegenwart. Dadurch soll deutlich werden, wie die Auswirkungen der Reformation für uns heute spürbar sind und wie von Themen der Reformation Impulse für die Gegenwart ausgehen können. Pastor Werner Keil von der reformierten Gemeinde Bremerhaven wird beim Vortrag am 16. Februar das Wort zur Gegenwart sprechen.

Der Vortrag ist eine Kooperation des Stadtarchivs Bremerhaven mit dem Kirchenkreis Bremerhaven und den "Männern vom Morgenstern", einer heimatkundlichen Vereinigung mit Sitz in Bremerhaven.

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