Neue Räume für die Kita Michaelis

Freuen sich über die neuen Kita-Räume (v.l.n.r.): Uwe Brexendorf (Firma Ritschel und Schick), Kitaleiterin Manuela Porst, Unternehmer Dieter Petram, Thomas Anthes und Ulrich Geermann (Lions Club Bremerhaven), Lesepatin Marion Meyer, Christiane Johannsen mit Tochter Johanna sowie Lara Paetz und Maximilian Irmler vom Rotaract Club Bremerhaven-Geestland

 

Von außen zeigt das Kitagebäude keine Veränderungen, aber beim Blick in die Räume wird sichtbar, was der Umbau der Kita Michaelis bewirkt hat. Nachdem der eigentliche Umbau nach einem halben Jahr Bauzeit bereits im April 2018 fertiggestellt worden war, hat es noch einige Monate gedauert, bis alle Zimmer möbliert werden konnten. Jetzt sind die letzten Kisten ausgepackt. Bei der Einweihungsfeier am Donnerstag, den 24. Januar 2019, wurden die fertigen Räume erstmals besichtigt. Kitaleiterin Manuela Porst dankte bei diesem Anlass allen, die den Umbau durch Spenden ermöglicht und begleitet haben.

Am Anfang des Umbau-Projekts standen die Gespräche zwischen dem Kirchenkreis und dem Magistrat der Stadt Bremerhaven. Dass die Fläche der über vierzig Jahre alten Kita nicht verändert werden kann, stand fest. Dass es aber Veränderungen an der Raumstruktur geben musste, war ebenso klar, weil der auch als Büro der Leiterin genutzte Mitarbeiterraum einen eigenen Raum erforderte und außerdem die Toilettenräume erneuert werden mussten. Als Budget für den Umbau standen 120.000 Euro zur Verfügung. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Magistrat, der Architektin Silke Grube und den beteiligten Firmen konnte der Umbau wie geplant abgeschlossen werden.

Der Dank, den Kitaleiterin Porst bei der Einweihungsfeier aussprach, gilt der Stadt Bremerhaven auch für die Bereitstellung der Mittel aus dem Programm "Wohnen in Nachbarschaften" (WiN), der Stiftung „Allianz für Kinder“ und dem Regio-Fonds der Weser-Elbe Sparkasse, außerdem dem Lions Club Bremerhaven, dem Rotaract Club Bremerhaven-Geestland und den Unternehmern Dieter Petram und Thomas Anthes. Ganz besonders bedankte die Kitaleiterin sich bei Christiane Johannsen, die mit ihrem Engagement viele Spender gewonnen und als Bindeglied zwischen der Kita und den Spendern gewirkt hat.

"Die Kita-Arbeit auf kleiner lokaler Ebene ist so unendlich wichtig für unser gutes Miteinander in der Gesellschaft", sagt Johannsen. "Dazu wollte ich gerne ganz praktisch etwas beitragen. Ich war davon überzeugt, dass es gut wird, wenn man die Dinge anpackt."

Besondere Highlights der umgebauten Räume sind die durch Abteilungen und neu gezogene Wände geschaffene Kinderküche und der Kreativraum, in dem die Kinder sich mit verschiedenen Materialien kreativ entfalten können. Diejenigen, die die Räume noch aus früheren Zeiten kennen, staunten bei der Einweihung darüber, wie sehr die Räume sich auch in ihrer Ausstrahlung verändert haben. Porst würdigte in ihrer Ansprache nicht zuletzt die Motivation und die Unermüdlichkeit ihrer insgesamt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder machte deutlich, dass die Zeit des Umbaus auch für das Personal ihre Herausforderungen hat, und dankte der Kitaleiterin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit während der Zeit des Umbaus. Dass die Kinder sich über ihre neuen Räume sehr freuen und sie auch gut zu nutzen wissen, wurde ebenfalls beim Empfang deutlich. Für die gute Entwicklung und Entfaltung der Kinder gibt es in diesen Räumen ganz gewiss eine gute Grundlage.

Bildunterschrift: Freuen sich über die neuen Kita-Räume (v.l.n.r.): Uwe Brexendorf (Firma Ritschel und Schick), Kitaleiterin Manuela Porst, Unternehmer Dieter Petram, Thomas Anthes und Ulrich Geermann (Lions Club Bremerhaven), Lesepatin Marion Meyer, Christiane Johannsen mit Tochter Johanna sowie Lara Paetz und Maximilian Irmler vom Rotaract Club Bremerhaven-Geestland

 


Kitaleiterin Manuela Porst durchtrennt das Band zur Einweihung des Umbaus

 

Im Kreativraum können die Kinder sich entfalten und selbstwirksam arbeiten

 

Kitaleiterin Manuela Porst mit Sozialdezernentin Dr. Claudia Schilling (links) und Robert Reichstein vom Magistrat

 

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